Lifehacks für Ihre Weihnachtskampagne

Tipps für erfolgreiche Kampagnen Die Holiday Season – Weihnachts- und Vorweihnachtszeit mit Black Friday, Cyber Monday etc., eigentlich schon ab Halloween – ist die wichtigste “Jahreszeit” im Handel. Konsumenten recherchieren schon frühzeitig. Die Erfahrungen der letzten 2 Jahre zeigen, dass Recherchen sowie Geschenkeeinkauf immer mehr online erfolgen – 60% der Geschenke werden im Web gekauft. Es herrscht große Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden – und das schlägt sich als hohe CPAs und magere Reichweite auf Kampagnen nieder. Mit dem richtigen KnowHow können jetzt noch schlagkräftige Kampagnen aufgesetzt und optimiert sowie Nutzen aus vorhandenen Daten gewonnen werden. Katia Meleady und Lukas Capek – unsere Experten für erfolgreiche datengetriebene Kampagnen – teilen ihre besten Lifehacks für erfolgreiche (Last Minute) datadriven Weihnachtskampagnen 2021.

Last Minute Tipps für Display & Paid Social Kampagnen für das Weihnachtsgeschäft 2021


1) Personalisierung mit User-Centricity & Targeting 

Lokalität hat für 36% der User beim Einkaufen – auch online – hohe Priorität. Die Personalisierung von Ads und das Targeting auf den Userstandort oder die Filiale in seiner Nähe stellt den Kunden in den Fokus der Kampagne (User Centricity).

Der Anspruch an das Einkaufserlebnis beim Onlineshopping verändert sich. Das Gemeinschaftsgefühl, das analog beim Einkauf im Geschäft erlebt wird, kann etwa durch Sales Events oder lokale Sales-Aktionen (z.B. Black Friday, Xmas-Aktionstage) aktiviert werden.

Mehr denn je ist in der Vorweihnachtszeit das optimale Targeting von Ads und Kampagnen entscheidend für den Erfolg der Maßnahme. Erst wenn klar ist, wer mit der Werbeanzeige erreicht werden soll, kann diese Gruppe auch zielgerichtet angesprochen werden. 

Datengetriebenes Targeting hilft das Verhalten der Zielgruppe richtig zu interpretieren. Hier gilt vor allem: Targetings gut differenzieren! Gerade bei der Suche nach Geschenken werden Produkte abseits der eigenen Nutzerinteressen relevant. Sprechen Sie also eher Zielgruppen mit konkreten Kaufabsichten an, anstatt sich nur auf Affinitäten zu fokussieren.

2) Setup überprüfen: Produkt-Katalog & Tracking

Die Basis für erfolgreiche Kampagnen sind Daten. Bevor die Erfassung von Userdaten relevant wird müssen die eigenen Assets geprüft und aktualisiert sein. Besonders für dynamisch gestaltete und ausgespielte Werbeanzeigen muss der Produktkatalog aktuell und vollständig sein. Dafür sollten Marketer rechtzeitig Zeit investieren. Andernfalls wird die Ausspielung von falschen oder fehlerhaften Botschaften den Erfolg der Kampagne einschränken. Insbesondere das Produktremarketing ist auf diese Daten angewiesen, um die User mit den für sie relevanten Messages anzusprechen.

Jetzt kommen die Userdaten ins Spiel. Um User wiederzuerkennen und mit relevantem Content anzusprechen ist ein sauber eingebautes Tracking entscheidend. Hier muss sichergestellt sein, dass alle relevanten Handlungen erfasst werden. Auch die Berücksichtigung von Offline-Daten kann die Customer Journey optimieren. Die korrekt getrackten Userdaten fließen in die Audience-Auswahl vor dem Start der Weihnachtskampagne ein. Deshalb gilt auch hier: rechtzeitig starten!

3) Creatives personalisieren und dynamisch ausspielen

Personalisierte Werbesujets und Aktionen sind unverzichtbar, um in dieser heiß umkämpften Zeit die Aufmerksamkeit der User für sich zu gewinnen. Das kann gelingen, wenn Ads auf die Bedürfnisse und Wünsche der Nutzer eingehen. Die beste Möglichkeit dazu sind Dynamic Ads, bei denen einzelne Elemente wie Bild, Video, Text, Überschrift, Beschreibung oder Call to Action individuell kombiniert werden. Marketer können die Personalisierungsmöglichkeiten auf den Plattformen mit der Unterstützung von Partner-Tools maximieren. So stellen Sie sicher, dass Ihre Werbebotschaften nicht untergehen. 

Lukas Capek empfiehlt auch Bewegtbild mit einzubeziehen, um in der Botschaften-Flut im Q4 sichtbarer zu bleiben und Aufmerksamkeit zu generieren. Video-Content zur Präsentation von Produkten oder Leistungen wird von zwei Drittel der User bevorzugt. Customer Journey Analysen zeigen, dass Video-Ads heute der häufigste Touchpoint vor der Conversion für User sind. Vor allem für Social gilt: es muss nicht immer ein perfektes “Hochglanz-Video” sein, wichtig ist, dass es den Usern ins Auge sticht und im Gedächtnis bleibt. 

Für Bild und Video gilt gleichermaßen – der User möchte inspiriert werden, auf Social Media neue Produkte entdecken. Dann ist auch die Conversion Rate mit Kaufabschluss hoch. Deshalb sind harte Sales Botschaften der falsche Weg, sondern gewinnen Sie den User mit relevanten, auf die Jahreszeit angepassten Stories. 

Neue Technologien oder Methoden können gerade in dieser Zeit den Ausschlag geben. AR-Filter ermöglichen z.B. das Ausprobieren der gesuchten Sonnenbrille oder des präferierten Paars Schuhe.

3 Tipps für optimierte SEA-Kampagnen, die das Weihnachtsgeschäft Last Minute richtig anheizen 


1) Ein Blick in die Vergangenheit hilft bei der Strategiefindung

Analysen aus Google Ads und Analytics geben Insights, welche Produkte sich in den letzten Jahren besonders gut verkauft haben. Diese Daten sind Ihr Goldschatz, wenn folgende Maßnahmen darauf basierend gesteuert und ausgespielt werden. Dann gilt es zu prüfen, ob alle Topseller-Keywords aktiviert und genug Budget zugewiesen wurde, um in der umsatzstarken Weihnachtsphase keine Impressionen zu verlieren. Gab es bestimmte Aktionen oder Rabatte, die für einen Umsatzboost gesorgt haben? Bei welchen Keywords waren die Kosten zu hoch? Ein Blick in die Vergangenheit hilft herauszufinden, welche Strategien auch dieses Jahr gewinnbringend einzusetzen sind.

2) Die richtigen User zur richtigen Zeit –  Conversion Tracking liefert die Daten 

Ein sauber aufgesetztes Conversion-Tracking ist die Basis, um den Erfolg einer Kampagne oder Marketingmaßnahme messbar zu machen. Nur wenn alle relevanten Handlungen richtig erfasst werden, können diese Daten nutzbar gemacht werden, z.B. um entsprechende Audiences für die Weihnachtskampagne zu erstellen. Die Weihnachtskampagne richtet sich somit gezielt an User, die bereits mit Ihren Inhalten oder Produkten oder Themen interagiert haben. 

Katia Meleady empfiehlt außerdem, das Attributionsmodell nicht auf Last oder First Click einzustellen, damit die Performance der Keywords nicht verfälscht wird.

3) Be dynamic – Werbebotschaft an der Suchanfrage orientieren

Spätestens jetzt sollten die Vorteile dynamischer Suchanzeigen für Kampagnen genutzt werden. Diese verwenden Inhalte von den Landingpages der Website, um Anzeigen auf die jeweilige Suchanfrage abzustimmen. Dadurch wird sichergestellt, dass keine relevanten Weihnachts-Shopper entwischen. Beschreibungen und Anzeigenerweiterungen müssen deshalb aktualisiert werden, um eine weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen. Dann klappt’s auch mit der Weihnachtskampagne.

Gehen wir’s an – die e-dialog Experten wissen genau, wie Sie jetzt noch das Beste aus Ihren Daten und Kampagnen herausholen können um sich am Ende des Jahres über ein gelungenes Weihnachtsgeschäft zu freuen.

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